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Befehlsausgabe

15.11.2016 171 Reax
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Drei vor zwölf

André Blattmann, Chef der Armee.

Es ist drei vor zwölf. Natürlich nur im übertragenen Sinn. Weil es meine drittletzte Kolumne für den Blick am Abend ist. Und damit durchaus die richtige Zeit, um Ihnen einige Lehren zu präsentieren, welche ich nach fast acht Jahren als Chef der Armee ziehen kann. Ich möchte mit deren drei beginnen.

Erstens: Unser Personal ist das A und O. Also müssen wir ihm Sorge tragen und etwas bieten. Das gilt sowohl für militärisches Berufspersonal als auch für Milizsoldaten und -kader. Die Armee ist ein «People’s business». Die heutigen Junioren sind sehr leistungsbereit. Und wollen gefordert werden. Hier dürfen wir nicht nachlassen.

Zweitens: Der intensive Austausch mit unseren militärischen Milizorganisationen führt nachweislich zu besseren Lösungen. So haben sich in der jahrelangen Diskussion um die Weiterentwicklung der Armee etwa die Schweizerische Offiziersgesellschaft, mehrere Unteroffiziersverbände oder auch Pro Militia fundiert mit eingebracht, konstruktiv mitgearbeitet und berechtigte Forderungen gestellt. Dank der Miliz haben wir viel erreichen können.

Drittens: Es braucht eine klare Kommandoordnung, wie wir in der Armee sagen. Diese regelt die Zuständigkeiten. Oder anders gesagt: Es sind nicht alle für alles zuständig.

 

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