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19.04.2016 1'475 Reax
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Unterwegs für Sie

André Blattmann, Chef der Armee.

«Elendiger Stau – und dann noch die überflüssige Armee!» titelte unlängst eine Tageszeitung, und behauptete, dass die Schweizer Armee die Strassen verstopfe. Das ist aus drei Gründen bemerkenswert.

Erstens: In der Schweiz sind gemäss Bundesamt für Statistik 5,8 Millionen Fahrzeuge eingelöst. Die Armee verfügt über rund 31 500 Fahrzeuge, welche für den zivilen Strassenverkehr zugelassen sind – Sie können also selbst ausrechnen, wer für was verantwortlich sein kann.

Zweitens: Stau entsteht auch nach Verkehrsunfällen. Die Statistik 2014 der Militärversicherung der Suva weist für das Jahr 2013 insgesamt 356 anerkannte ordentliche Transportmittelunfälle aus. Auch hier dürfte klar sein, dass Verkehrsunfälle mit Armeefahrzeugen auf dem rund 72 000 Kilometer umfassenden Strassennetz der Schweiz kaum entscheidend für Stau sorgen können.

Drittens: Unsere Milizarmee ist nicht überflüssig. Wer sinngemäss freie Fahrt für freie Bürger fordert, der sollte sich bewusst sein, dass Sicherheit und Freiheit nicht selbstverständlich sind. Und dass es zu den Aufgaben der Armee gehört, die kritische Infrastruktur der Schweiz zu schützen. Dazu gehören auch Verkehrsachsen. Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern des Blick am Abend gute Fahrt!befehlsausgabe

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