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Bellevue-Bar

16.06.2016 128 Reax
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Bitte mehr Respekt für Zärtlichkeit!

Hannes Britschgi - unser Mann in Bern

«Homosexuelle Menschen sind eine Bereicherung für unsere demokratische Gesellschaft.» So lässt sich Mustafa Memeti, Imam im Haus der Religionen, auf «20 Minuten» zitieren. Wie bitte? Sexuelle Ausrichtung als «Bereicherung»? Der Imam reagiert mit seiner Aussage auf die Ermordung von fünfzig Menschen in einem Gay-Club in Orlando durch Attentäter Omar Mateen. Memetis Aussage kaschiert schlecht, dass Homosexualität noch nicht überall wirklich akzeptiert ist, sondern eben nur als «Bereicherung». Kann Memetis Stellungnahme noch als hilflos entschuldigt werden, stellen sich die Nackenhaare bei Farhad Afshars Ausdifferenzierungen. Der Präsident der Koordination Islamischer Organisationen Schweiz (Kios) verurteilt im Namen der Muslime das Verbrechen Mateens scharf. Erklärt dann aber den Schweizern, dass «der Islam generell keinen Austausch von Zärtlichkeiten und Intimitäten in der Öffentlichkeit toleriert, weder hetero- noch homosexuelle». Der Islam kenne eine strikte Trennung des öffentlichen und privaten Raumes. Werter Farhad Afshar, hier lässt man sich von gar niemandem Händchenhalten und Küssen verbieten. Auch nicht unterwegs. Wenn es stört, einfach nicht hinschauen.

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