Finde den folgenden Gegenstand beim Surfen auf Blickamabend.ch und gewinne tolle Preise!
Suche starten
Du hast den Gegenstand gefunden! Klicke auf Mitmachen und nehme am Gewinnspiel teil.
Mitmachen

Bellevue-Bar

19.04.2016 127 Reax
teilen
teilen
15 shares

Der Sonnenkönig und sein Verein

Hannes Britschgi - unser Mann in Bern

Sepp Blatter kämpft um Fairplay in eigener Sache. Er will sich nicht wie ein Dieb vom Hofe jagen lassen. Nicht von der Fifa-Ethik-Kommission und schon gar nicht von den Medien. Sie inszenierten eine «Hexenjagd», eine «Inquisition» und würden ihn damit «vorverurteilen». Und die Fifa habe ihn «verstossen», gab er dem «Spiegel» zu Protokoll. Er werde sich verteidigen – durch alle Instanzen. Es ist sein gutes Recht, für einen Abgang in Würde zu kämpfen, aber der provisorisch suspendierte Fifa-Boss verheddert sich. Er will für die Reformen, also auch für die Schaffung der Ethikkommission, gefeiert werden. Gleichzeitig spricht er aber der Kommission das Recht ab, über ihn als Präsidenten zu urteilen. Er sei vom Kongress gewählt – «wie der Präsident eines Staates». Falsch. Die Fifa ist ein Verein, Sepp Blatter Vereinspräsident. Wie alle anderen Vereinsfunktionäre untersteht auch der oberste der Ethikkommission. Blatters Anwalt Lorenz Erni braucht heute bessere Argumente vor der urteilenden Kommission, um die von der untersuchenden Kommission beantragte lebenslängliche Sperrung zu verhindern. Sepp Blatter wäre es zu gönnen. Seine Politik für die ärmeren Fussballregionen verdiente einen Schlussapplaus.

teilen
teilen
15 shares
Wie findest du den Artikel?

Unsere Leser empfehlen

Meist gelesen

Bilder des Tages