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19.04.2016 137 Reax
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Die neue Flüchtlingsroute

Hannes Britschgi, unser Mann in Bern.

Auf ein zweites Wunder darf die Schweiz nicht hoffen und deshalb reden sie heute – die kantonalen Justiz- und Polizeichefs mit Justizministerin Sommaruga. Letztes Jahr hat die Schweiz vom langen Schatten der Willkommens-Kanzlerin Merkel profitiert. Ein helvetisches Asylchaos fand nicht statt. Die Migranten hatten nur ein Ziel: Deutschland. Mit Stacheldraht, Knüppel und Tränengas auf der Balkanroute wächst jetzt aber der Druck auf Italien und damit auf die Schweiz. Was passiert, wenn Italien das neue Griechenland wird? Italien müsste als Erstaufnahmeland alle Flüchtlinge registrieren und deren Asylverfahren durchführen, so ist es in den Dublin-Verfahren festgelegt. Ein frommer Wunsch. Die Länder der südlichen EU-Aussengrenze sind so überfordert und mit ihnen die ganze EU. Das heisst: Bis zur «Notlage» in der Schweiz wird es dieses Jahr wahrscheinlich nicht allzu lange dauern. Lässt sich die Grenze dichtmachen? Oder wäre es realistischer, sich als Transitland zu positionieren statt als Musterschülerin einer toten Dublin-Regelung? Wer organisiert und finanziert die schnelle Unterbringung? Wer finanziert den jahrelangen Integrationsaufwand? Mit Geld lässt sich vieles lösen, nicht aber die schiere Zahl.

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