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Bellevue-Bar

20.05.2016 151 Reax
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Ein Erfolg schreckt die Eliten

Hannes Britschgi - unser Mann in Bern

Die «Pro Service public»-Initiative der Konsumentenschützer ist näher bei den Leuten, als Politik, Bahn, Post und Swisscom es wahrhaben wollen. Laut Umfragen sind gegen 60 Prozent für die Initiative mit dem schönen Versprechen im Namen. Selbst die brutal zugespitzten Argumente der Gegner haben bei den Leuten nicht verfangen. Die Initiative verlangt kein Gewinnverbot – auch wenn es die Verkehrsministerin behauptet. Sie will nur, dass nicht Gewinnmaximierung und Gewinnausschüttung die höchsten aller Gefühle sind. Die Initianten wollen vor allem gute Leistung und Service. Der erzielte Gewinn sei wieder in die Betriebe zu investieren. Quersubventionen für andere Staatsaufgaben dürfen nicht mehr möglich sein. Und bei den Löhnen sind nur die grossen Chefs im Visier. Der Initiativ-Text ist sehr offen gehalten. Das Parlament hätte bei einem Ja zur Initiative viel Gestaltungsfreiheit in der gesetzlichen Umsetzung. Soviel Wahrheit muss in der Argumentation rund um diese Initiative sein. Bürgerinnen und Bürger haben ein feines Sensorium, wenn sie für dumm verkauft werden. Noch ist Zeit nachzubessern.

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