Finde den folgenden Gegenstand beim Surfen auf Blickamabend.ch und gewinne tolle Preise!
Suche starten
Du hast den Gegenstand gefunden! Klicke auf Mitmachen und nehme am Gewinnspiel teil.
Mitmachen

Bellevue-Bar

02.03.2017 37 Reax
teilen
teilen
0 shares

Harte Fakten statt wilde Drohungen

Hannes Britschgi, unser Mann in Bern.

Alles bleibt beim Alten. Das Rentenalter der Frauen bleibt vorläufig bei 64. Der Umwandlungssatz bei den Pensionskassen bei 6,8 Prozent. Die Witwenrenten bleiben unangetastet, ebenso die Kinderrenten für AHV-Rentner. Und der fragwürdige Trick mit der automatischen, schrittweisen Erhöhung des Rentenalters für alle bleibt in der Projektschublade. Alles wie gehabt, weil das Parlament in den Märzwochen die grosse Reform der «Altersvorsorge 2020» wahrscheinlich an die Wand fährt. Kommt die Zitterpartie wider Erwarten durch, scheitert die Reform spätestens in der Volksabstimmung im Herbst. Damit wäre natürlich wenig gewonnen, aber auch nichts verkachelt. Statt grosse Kiste packen, wäre dann kleine Brötchen backen angesagt. Die politische Diskussion über die Sicherung der Altersvorsorge muss sich an den harten Fakten orientieren. Die Konsumentenzeitschrift «Saldo» kritisiert zum Beispiel in der aktuellen Ausgabe, wie Pensionskassen still und leise Milliardenreserven horten und rühmt die hohen Erträge, die bei den AHV-Reserven anfallen. Jung und Alt verzichten gerne auf fantastische Schreckszenarien mit Nötigungscharakter. Sie schätzen harte Fakten. Dann sagen sie sogar Ja zu harten Schnitten.

teilen
teilen
0 shares
Wie findest du den Artikel?

Unsere Leser empfehlen

Meist gelesen

Bilder des Tages