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Bellevue-Bar

01.09.2016 103 Reax
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Helfer mit schlechtem Image

Hannes Britschgi - unser Mann in Bern

Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde hat keine Chance. Schon ihr Kürzel Kesb tönt wie ein verbaler Pickel. Und ihr Tätigkeitsgebiet ist ein Minenfeld. Sie greift in die Privat- und Intimsphäre von Familien ein. Die härteste Intervention der Schutzbehörde: Sie nimmt den Eltern die Kinder weg. Im Fall von Flaach führte das zu einer tödlichen Tragödie. Steht dann die Kesb in der öffentlichen Kritik, schweigt die betroffene Behörde meist. Das Gesetz verpflichtet sie dazu. In der öffentlichen Diskussion dominiert das Kesb-Bashing. Leider gibt es aber verwahrloste oder missbrauchte Kinder. Oft genug leiden sie viel zu lange, weil Nachbarschaft und Gemeinde wegschauen. Deshalb braucht es die Kesb, braucht es eine Fachbehörde, braucht es engagierte Fachleute, die sich für diese Kinder einsetzen. Sicher passieren auch ihnen in der Einschätzung oder während der konkreten Intervention Fehler. Aber es hilft schutzbedürftigen Kindern nichts, wenn wir die zuständige Behörde in Bausch und Bogen verdammen. Gut, schaut jemand hin, wenn Eltern überfordert sind oder übergriffig werden.

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