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Bellevue-Bar

15.09.2016 112 Reax
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HORRORSZENARIENplus

Hannes Britschgi - unser Mann in Bern

Tausend-Milliarden-Franken-Loch: Das ist seit zwei Tagen die Bestmarke im Rennen um die düsterste AHV-Prognose aller Zeiten. An dieser Stelle hat sie mein Kolumnen-Kollege Daniel Kalt ins Blatt gesetzt. «Wir stehen vor einem über 1 000 000 000 000 Franken grossen AHV-Finanzloch» schrieb der UBS-Chefökonom Schweiz. Damit stellt er sogar die kreuzfalschen bundesrätlichen AHV-Prognosen der Vergangenheit in den Schatten, die «Blick» letzten Freitag in gut verständlicher Grafik darstellte. Während die Landesregierung zwar mit falschen, aber noch bescheidenen, einstelligen Milliardendefiziten Angst und Schrecken verbreitete, packt der UBS-Mann die ganz grosse Horrorkeule aus: das «Tausend-Milliarden-Finanzloch». Alle Achtung, Kollege! Und das sogar noch ohne AHVplus. Wann das Loch so gross sein wird, lässt Kalt offen. Irgendwie aber stehen wir davor. Auf meine Nachfrage schickt er als Berechnungsgrundlage eine «Generationenbilanz der AHV, Basisjahr 2011». Die erstreckt sich über 100 Jahre. Kurz: ein hundertjähriger Prognosen-Horizont – wirtschaftliche, demografische, Lohn- und Migrationsentwicklung inbegriffen. Das ist Voodoo-Mathematik. Wer bietet mehr?

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