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20.05.2016 54 Reax
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«Kleiner Pupswitz» ganz gross

Hannes Britschgi - unser Mann in Bern

Für die Bundeskanzlerin ist das «Ziegenficker»-Schmähgedicht «bewusst verletzend». Erdogan, der türkische Präsident, verklagte ihn. So tauchte Satiriker Jan Böhmermann Ende März nach seinem Auftritt in der TV-Sendung «ZDFneo» ab. Jetzt meldet er sich zurück und bricht sein Schweigen in einem «ZEIT»-Interview. Das Echo aus den sozialen Medien kommt schnell und hart: «Fresse halten», in der sanfteren Version: «Das mit dem Schweigen war keine schlechte Idee.»

Einspruch! Böhmermann lässt seinem Talent im «ZEIT»-Gespräch wunderbar Auslauf und gibt Angela Merkel tüchtig Saures: «Die Bundeskanzlerin darf nicht wackeln, wenn es um Freiheit und Menschenrechte geht. Doch stattdessen hat sie mich filetiert, einem nervenkranken Despoten zum Tee serviert und einen deutschen Ai Weiwei aus mir gemacht.» Böhmermann kann aber auch trocken ernst – erklärt, dass er mit seiner satirischen Nummer demonstriert habe, was «eine freiheitliche und offene Demokratie von einer autoritären, repressiven De-facto-Autokratie» unterscheidet. An Türken und türkischstämmige Deutsche gerichtet sagt er auf Türkisch: «Die Deutschen sind dumme Kartoffeln und haben überhaupt kein Gefühl für Satire!»

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