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Bellevue-Bar

19.04.2016 16 Reax
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Weihnachten für den Waadtländer

Hannes Britschgi - unser Mann in Bern

Die linke Ratshälfte wählte ihn als das kleinste Übel. Das muss Guy Parmelin nicht kümmern. Ein Kandidat nimmt, was er kann.  Was Eveline Widmer-Schlumpf kann, war rechnen. So hat sie sich einer Wiederwahl nicht mehr gestellt. Freiwillig lässt sich niemand mit einem Fusstritt aus dem Amt jagen. Die Linken nahmen den Rücktritt der Finanzministerin bedauernd zur Kenntnis und harrten der Dinge. Erst als die SVP den Zuger Kandidaten Heinz Tännler zum Rückzug brachte und den Senkrechtstarter Thomas Aeschi aus dem Hut zauberte, stieg links der Mitte die Aufregung gewaltig. Ein Unternehmensberater von Blochers Gnaden war definitiv zu viel des Bösen. Als der Überraschungskandidat als einziger Deutschschweizer auf dem Dreier-Ticket aufschlug, startete die Linke sofort das Projekt «Aeschi verhindern». Es war gar nicht so einfach. Weil kein Wilder sich verheizen lassen wollte, die Ausschlussklausel der SVP den Halbwilden sofort den Schnauf verschlug und Mitte-Links stimmenmässig zu schwach auf der Brust war, einigte man sich auf einen defensiven Abwehrplan. Motto: sicher nicht Aeschi. Und so erlebt Guy Parmelin sein ganz spezielles Weihnachtsmärchen. Das Bäumchen zu Hause steht ja schon.

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