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Fadegrad

19.04.2016 289 Reax
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Vom Brexit zum HelvExit

Steilpass für Politphilosophin Dr. Regula Stämpfli.

Der britische Premier ist ein Mann fürs Grobe. Während seiner Studienzeit hatte er schon mal Sex mit einem toten Schweinskopf (Quelle: Michael Ashcroft). Dem Gegner ins Gesicht spucken, ihm gleichzeitig aber ein Taschentuch zu reichen, ist eine weitere Spezialität des britischen Upperclass-Members: 2014 schwindelte er die Schotten zum Verbleib im maroden Königreich. Allein in Brüssel biss der üble Zeitgenosse am Wochenende auf Granit.

Damit seine Landsleute am 23. Juni nicht für einen EU-Austritt stimmen, also nicht «Ja» zum «Nein» sagen, hat er Zugeständnisse von Brüssel gefordert, aber keine erhalten – was uns direkt nach Bern führt. Gibt es am 28. Februar ein «Ja» bei der Durchsetzungs-Initiative, droht ein «HelvExit». Dann müsste jedoch die Westschweiz – analog der Schotten, die beim Austritt Englands aus der EU verständlicherweise ein neues Unabhängigkeitsreferendum verlangen – sofort ein «RomandExit» verlangen. «TicinExit» wäre auch eine Option, von «EngadinExit» ganz zu schweigen.

Dass ein Exit nicht nur sprachlich, sondern auch real oft in den Exitus führt, merken selbstverständlich die wenigsten. Zudem: Vor lauter Austritten muss man immer hinschauen, wer denn dann am Schluss eigentlich noch drin bleibt: Appenzell Innerrhoden vielleicht?

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