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19.04.2016 118 Reax
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Begehrlichkeiten unter dem Baum

Werner Vontobel, Wirtschafts-Experte.

Vergangenen Freitag haben die Medien zwei aktuelle Ereignisse genutzt, um zwei alte Weisheiten neu zu verbreiten. Erstens: Stockt der Konsum, kommt die Krise. Zweitens: Wer nicht konsequent spart, geht schlechten Zeiten entgegen. Die beiden Ereignisse waren der Start zum Weihnachtsgeschäft in den USA, und das neue Sparpaket des Bundesrats. Die «Logik» dahinter ist ein Reflex: Staatlicher Konsum ist schlecht. Die NZZ etwa schreibt angewidert von «Begehrlichkeiten» oder «Füllhorn ausschütten». Da schmeicheln sich willensschwache Politiker beim Wähler ein, indem sie ihm jeden noch so ausgefallenen Wunsch erfüllen.Doch wenn es darum geht, Begehrlichkeit auf Unnützes zu wecken, dann ist die Privatwirtschaft unschlagbar – vor allem im Weihnachtsgeschäft. Der Aufwand für Werbung und Verpackung übertrifft die eigentlichen Produktionskosten bei weitem. Und ein guter Teil der Produkte landet ungenutzt im Abfall oder im neuen teuren Kleiderschrank. Im staatlichen «Füllhorn» hingegen stecken überwiegend Dinge drin, die das Kind in der  Krippe wirklich brauchen kann.

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