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Geld und mehr

16.11.2016 24 Reax
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Darum geht Globalisierung nicht

 

Haben Sie diese Woche Ihre Beiträge an Roger Federer, Marc Zuckerberg und Ivan Glasenberg schon abgeliefert? Nein? Doch! Sie haben es bloss nicht bemerkt. Diese Beiträge werden im Lastschriftverfahren kassiert – versteckt als minimaler Aufschlag auf ein Produkt oder eine Dienstleistung. Sie tun nicht weh. Jedenfalls nicht direkt. Doch wenn das globale Kleinvieh zu viel auf einen Haufen kackt, gibt das einen Riesenmist. Die globale Vermarktung ermöglicht enorme Monopolrenten. Nehmen wir die Hotellerie. Da schuften weltweit Hunderte Millionen für wenig Geld, und am Schluss steht da noch einer an der Tür und verlangt 15 Prozent aller Einnahmen dafür, dass er die Gäste reinwinkt – oder nicht. Die Rede ist von der Plattform booking.com. Und weil es viele solche Türsteher gibt, kassiert das reichste Prozent heute weltweit 15 Prozent des BIP, kann aber bei allem Luxus nur 5 Prozent davon ausgeben. Der Rest bleibt als Guthaben stehen und treibt ein riesiges Finanzkino an – mit dessen Hilfe man auch mal eine Wahl finanzieren kann. Auch das gehört zum Luxus, den sich die Gewinner der Globalisierung leisten.

 

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