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Geld und mehr

01.09.2016 131 Reax
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Die Opfer sind die Täter

 

Die Meinungen sind gemacht: Täter sind die Notenbanken mit ihren Negativzinsen, Opfer die Sparer und Pensionskassen. Deshalb, so die NZZ, müssen die Notenbanken die Zinsen erhöhen. Umgekehrt ist richtig. Nicht die Notenbanken, sondern die Pensionskassen drücken die Zinsen auf unter null. Darauf hat vor 40 Jahren schon der damalige KOF-Chef, Professor Hans Würgler, hingewiesen. Zu Recht: Allein in den letzten zehn Jahren hat die Schweiz einen Sparüberschuss von rund 600 Milliarden Franken erzielt, wovon etwa die Hälfte bei den Pensionskassen. Da ist es logisch, dass Sparer bestraft werden, denn zu viel Erspartes lähmt die Wirtschaft. Die Notenbanken sind nicht schuld, wenn die Sparschweine nicht genügend rentable Anlagen finden. Sie können den Zins nicht «künstlich» senken, sondern nur mutwillig erhöhen, indem sie allen Anlegern einen Zins über dem Marktniveau garantieren. Laut NZZ würden dadurch «Zombie-Firmen» pleitegehen - weil sie den Anlegern mehr Zins zahlen müssten. Wem nützt das? Den Anlegern, weil die «Zombie-Arbeitnehmer» wohl lieber Lohnsenkungen hinnehmen würden. Das wäre Umverteilung von unten nach oben. Brauchen wir das wirklich?

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