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Geld und mehr

19.04.2016 44 Reax
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Nein, es sind nicht die Roboter?

 

Mit seinem dünnen Büchlein über die vierte industrielle Revolution hat sich Klaus Schwab zum Dirigenten eines globalen Leierkasten-Orchesters gemacht. Überall dieselben drei beruhigenden Töne: «Dann müssen wir uns halt weiterbilden.» Ja, damit wenigstens in der Weiterbildungsindustrie noch ein Job frei wird. «Neue Technologie hat noch immer neue Jobs geschaffen.» Und warum ist dann die Welt voll von Arbeitslosen und Arbeitsmigranten? Und – wir zitieren Niall Ferguson: «Solange Arbeitskräfte weiterhin günstig zu haben sind, gibt es einen Bedarf an Robotern.» Stimmt. Der Versandhändler Zalando etwa verzichtet auf automatisierte Hochregallager,  weil es in Deutschland genug Arbeitslose gibt, die gezwungen sind, für 10.50 Euro pro Stunde  Arbeitsroboter zu sein. Was der Harvard-Professor als «Lösung» anbietet, ist genau das Problem: Eigentlich könnten wir dankbar zulassen, dass uns die Roboter die Arbeit abnehmen. Stattdessen organisieren wir einen globalen Unterbietungswettkampf um den letzten Job. Bei so viel Dummheit sollten wir der künstlichen Intelligenz eine Chance geben.

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