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Geld und mehr

11.05.2016 145 Reax
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Wann ist ein Job ein Job

 

Unser Sprachgebrauch ist klar: Jobs kommen vom Unternehmer, der den Arbeitsvertrag unterschreibt und deshalb auch Arbeitgeber heisst.

Juristisch ist das richtig. Aber es gibt auch eine volkswirtschaftliche Betrachtung. Danach werden die Arbeitsplätze von den Konsumenten geschaffen. Ohne ihre Aufträge kann auch der beste Unternehmer keine Jobs schaffen. Und der Beste ist immer derjenige, der den Auftrag mit dem geringsten Kosten- und Personalaufwand erledigt und damit die Konkurrenz aus dem Feld schlägt. Der Arbeitgeber wird so zum Arbeit-Wegnehmer, weil er nämlich von der vom Konsumenten gegebenen Arbeit möglichst viel abzwackt.

Oder er verlagert die Arbeit in ein Gebiet, wo die Löhne tiefer sind. Und weil die sich dann weniger leisten können, wird auch so – global gesehen – Arbeit vernichtet. Am neuen Ort hingegen kann sich der Unternehmer als gnädiger Arbeitgeber feiern – und steuerlich belohnen lassen.

Was folgt daraus? Wir sollten mehr auf unseren Sprachgebrauch achten, um besser zu erkennen, wer gibt und wer nimmt.

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