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Geld und mehr

02.11.2016 29 Reax
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Was du nicht willst ...

 

.... das füg auch keinem andern zu. In der Debatte um die Unternehmenssteuerreform 3 kommt ein Argument immer wieder: Ja, die Steuersätze sinken, aber langfristig würden – wie bei der Reform 2 – die Steuererträge steigen, weil «unser Land für internationale Firmen attraktiv bleibt». Da mag Hans-Ulrich Bigler vom Gewerbeverband recht haben – zumindest für die Schweiz.

Aus globaler Sicht sieht es so aus: Erstens sinken die Steuererträge, und das in einer Zeit, in der die Beschäftigung per Saldo ausschliesslich durch – steuerlich finanzierte – Ausgaben für Gesundheit, Bildung und Verwaltung gestützt wird. Die zweite Folge ist noch schlimmer: Die Produktion wandert tendenziell in die Steueroasen ab, und die Beschäftigten wandern (notgedrungen) mit. Der Steuerwettbewerb löst Völkerwanderungen aus. Produziert wird nicht mehr dort, wo der Bedarf ist, sondern dort, wo grad der Steuersatz tief ist.

Ist das für die Schweiz gut? Fragezeichen. Wollen wir das dem Ausland antun? Diese Frage wird nicht gestellt. Dabei ist die 3. Steuerreform nur nötig geworden, weil die 2. unseren Nachbarn sauer aufgestossen ist.

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