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Generation L

19.04.2016 62 Reax
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Tipps für einen angenehmeren Flug

Buchautorin Linda Solanki.

Kaum etwas erfüllt und inspiriert mich wie das Reisen. Leider überträgt sich meine Begeisterung nicht aufs Fliegen. Zwar leide ich nicht unter Flugangst, aber die langen Stunden eingepfercht in winzigen Sitzen stellen wahrlich keinen Genuss dar. Zur Bewegungsunfreiheit hinzu kommt die durch die Flughöhe bedingte Trockenheit, der Lärm des Getriebes – wenn man’s schlecht erwischt auch des brüllenden Babys zwei Reihen weiter –, dürftige Mahlzeiten und, sofern einem der Sinn weder nach einem zehnstündigen Serien- oder Lesemarathon steht, Langeweile.

Mittlerweile gehöre ich jedoch zu den alten Hasen, was das Fliegen betrifft. Alleine letzten Monat bin ich neun Mal geflogen. Ich weiss, ich weiss, der CO2-Teufel wird mich mal noch holen. Inzwischen habe ich ein paar Tricks gefunden, welche mir die Zeit bis zur Landung wenn schon nicht angenehm, zumindest angenehmer machen:

Meilen sammeln

Ich rate jedem, einem oder mehreren Meilenprogrammen beizutreten. Besonders Vielflieger erhöhen sich dadurch die Chancen auf ein kostenloses Upgrade. Und gerade bei Langstreckenflügen macht es einen enormen Unterschied.

Zwischenstopp einlegen

Klar, Direktverbindungen sind optimal, manchmal lassen sich Layovers jedoch nicht vermeiden. Bei einem Aufenthalt von mehr als zwei Stunden am Verbindungsflughafen lohnt es sich, diesen kurz zu verlassen – und wenn man nur für ein halbes Stündchen an der frischen Luft rumspaziert. Bei meinem Dreissig-Stunden-Trip von Kona, Hawaii nach Zürich blieben sechs Stunden Wartezeit am Flughafen in New Jersey. Drei davon verbrachten wir im Taxi, eineinhalb in Manhattan. Hat es sich gelohnt? Aber so was von.

Essen selber mitnehmen

Flugzeugessen besitzt keinen guten Ruf. Oftmals zu recht, wie ich finde. Deshalb nehme ich meine Mahlzeiten extra mit. Mit etwas Anständigem im Bauch kommt man nämlich glücklicher an und dafür zahle ich auch gerne für etwas, das ich auch hätte umsonst bekommen können. Lecker geht eben vor preiswert. Und meistens esse ich dann doch beides: die mitgebrachten Snacks und das Flugmahl.

Minimalistisch packen

Das bezieht sich nur aufs Handgepäck. Hier gilt es, die richtige Balance zu finden zwischen so leicht wie möglich und so komfortabel wie möglich (siehe nächster Punkt). Es kann helfen, sich vorab zu fragen: Brauche ich den Laptop wirklich in den Ferien, oder reicht das Handy zur Kommunikation? Dasselbe gilt für die Kamera; auch hier könnte eventuell das Handy ausreichen (hach, diese Handys, eine sagenhafte Erfindung).

Komfortables ins Handgepäck

Besonders bei Nachtflügen gehört folgendes ins Rollköfferli (der Koffer auf Rädern erspart lästige Schlepperei): Socken (Füsse schwellen an), Pulli und Schal falls es kalt wird (und das wird es meistens), Zahnbürste und Zahnpasta (auch den Beamten an der Passkontrolle zuliebe), Deo (same same), Gesichtsspray und Creme, falls euch eure Haut wichtig ist, und nicht zuletzt eine Schlafmaske, Ohrstöpsel und Melatonin, damit ihr die Nacht durchschlummern könnt. Vielleicht noch ein Buch, für den Fall, dass es mit dem Schlafen doch nicht klappt.

Guten Flug.

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