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Heiliger Bimbam

19.04.2016 89 Reax
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Barmherzigkeit statt Opfer

Sinnvoller leben mit Roland Diethelm, Pfarrer in Zürich.

Die Kirche sollte Seelsorge statt Parteipolitik betreiben. H. A., Frauenfeld

Papst Franziskus hat die Zeichen der Zeit erkannt wie wenige sonst. In Netz und Realität breiten sich Hass und Häme aus. Das Oberhaupt der grössten Religionsgemeinschaft lebt Barmherzigkeit in Wort und Tat. Dass er in Europa seinen Antrittsbesuch auf Lampedusa machte, hatte prophetische Kraft: Mut zur ausgeblendeten ungeliebten Wahrheit. Kürzlich besuchte er mit Mexiko eines der grössten katholischen Länder. Auch hier suchte er die Brandherde der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung auf: den indigen geprägten, vernachlässigten und ausgebeuteten Chiapas und die hässliche Grenze zum grossen Nachbarn USA mit ihren schwärenden Wunden, dem Drogen- und Menschenhandel. Ein anderer Zeitzeuge prägte das Wort: Nur eine Kirche, die für andere da ist, ist wahre Kirche. Dietrich Bonhoeffer schrieb den Religiösen in der Zeit der Judenverfolgung auch ins Stammbuch: «Nur wer für die Juden schreit, darf gregorianisch singen.» Mit der Maxime «Barmherzigkeit!» ergreift die Kirche Partei für die Armen, Entrechteten und an den Rand Gedrängten. Damit folgt sie Jesus nach. Ein echter Christ und Seelsorger steht an der Spitze Roms. Wir wünschen ihm eine prophetische Kirche mit auf seinen Weg.

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