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Heiliger Bimbam

29.04.2016 174 Reax
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Brot und Spiele

Sinnvoller leben mit Roland Diethelm, Pfarrer in Zürich.

Ist unser freiheitliches Gesellschaftsmodell von religiösen Fanatikern bedroht? M. A., Bern

Das jüdische Pessach-Fest verbindet den Erntedank des Wintergetreides mit der Erinnerung an den Auszug aus dem «Sklavenhaus Ägyptens» und feiert so die Freiheit.

Dabei ist alles sehr genau geregelt. Der Eröffnungsabend im Familienkreis am Frühlingsvollmond heisst sogar schlicht «Ordnung». Wer landläufig von Freiheit redet, meint oft: alles geht, es gibt keine Regeln, nur spontane Emotionen. Biblische Freiheit hingegen besteht dank innerer Disziplin und Selbstverantwortung. Sie folgt Gottes Ordnung, statt sich der bequemen Diktatur von Brot und Spielen an den Fleischtöpfen Ägyptens zu unterwerfen. So sah es auch der Reformator Johannes Calvin: auch die christliche Freiheit hält sich an Gottes Recht. Wir sollten unsere hart erworbenen biblischen Prinzipien hochhalten und sie nicht aus Angst ums bequeme Leben und aus lauter Geldgier aufgeben. Da sieht es bei uns nicht rosig aus. Religionsfreiheit soll beim Händegeben enden und lukrative Waffenexporte in den kriegführenden Unrechtsstaat Saudi-Arabien zugelassen werden. Das sind Brot und Spiele für ein versklavtes Volk an den Fleischtöpfen. Jüdisches Pessach- und christliches Abendmahls-Brot lehrt uns eine andere Freiheit.

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