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Heiliger Bimbam

30.09.2016 85 Reax
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Ein süsses Neues Jahr 5777

Sinnvoller leben mit Roland Diethelm, Pfarrer in Zürich.

Was bedeutet Rosch ha-Schana? H. Z., Aarau

Am kommenden Sonntagabend beginnt das zweitägige jüdische Neujahrsfest. Es eröffnet in traditioneller biblischer Zählung das Jahr 5777 ab Beginn der Schöpfung, genauer ab «Geburt» Adams. Wörtlich heisst das Fest «Kopf des Jahres», «Rosch ha-Schana». Der Name stand Pate bei der Redewendung, wenn wir einander einen «Guten Rutsch ins neue Jahr!» wünschen. Traditionelle Berichte der rabbinischen Literatur schildern den Neujahrstag als einen Tag des Gerichts, an dem Gott auf einem Thron sitzt und Bücher mit den Taten aller Menschen offen vor ihm liegen. Der Schofar wird geblasen, ein Widderhorn mit einem urtümlichen Getöse wie die Posaunen des Jüngsten Gerichts. Es beginnen die zehn ehrfurchtsvollen Tage, die mit dem Versöhnungsfest von Jom Kippur enden. Das neue Jahr weist auf Gottes Willen zur Vergebung und zum Neuanfang mit uns hin. Der Gerichtstermin Gottes ist ein Tag der Freude. Die Synagoge und ihre Besucher erscheinen in Weiss. Man isst Honigkuchen und andere Süssigkeiten und wünscht einander ein gutes und süsses neues Jahr. Ich wünsche mir, dass wir Christen, Juden und Muslime uns gegenseitig mit dem Segensspruch nach dem Gottesdienst der Synagoge grüssen: «Ihr möget zu einem guten Jahr eingeschrieben werden.» info@rolanddiethelm.ch

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