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Heiliger Bimbam

19.04.2016 80 Reax
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Gottessohn und Jungfrauengeburt

Sinnvoller leben mit Roland Diethelm, Pfarrer in Zürich.

Mir sind Bibel und Glaube wichtig, aber dass Jesus von einer Jungfrau geboren sein soll, kann ich mir nicht vorstellen. K.P., Zürich

Wunderbare Geburtsgeschichten gehörten in der Antike ganz selbstverständlich zu den Erzählungen über berühmte Männer. Die Ägypter hielten ihre Pharaonen für gottgezeugte Himmelssöhne. Eine wunderbare Kindheitsgeschichte fasste ihre unvergleichliche Würde und Aufgabe in eine Erzählung.

Als man einen historischen Jesus vom geglaubten Christus unterschied und ihn aus den biblischen Erzählungen rekonstruierte, stellte sich die Frage: Beschreibt dieses Bild medizinische Fakten? Der Glaubenssatz von der Jungfrauengeburt zielt aber auf die noch viel unsichtbarere Gottessohnschaft des Mannes aus Nazaret. Kann der Himmel zur Erde niederkommen, kann der Ewige sich ganz mit einem begrenzten Menschenleben vereinigen? Künftig würde alles, was wir von diesem Gott wissen, eine Auslegung dieses Menschen und seines Schicksals sein.

Punkt eins dabei: seine Macht und Grösse bestimmen nicht starke Männer. Sie fehlen in seiner Geschichte. Herodes und Pilatus zählen zu seinen Gegnern. Sie bringen Unheil über die Menschen und blamieren sich. Dem Ruf nach starken ordnenden Männern bleibt deshalb auch heute der Christ skeptisch gegenüber.

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