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Heiliger Bimbam

02.09.2016 71 Reax
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Mensch im Minus

Sinnvoller leben mit Roland Diethelm, Pfarrer in Zürich.

Wie soll ich verstehen, dass wir Menschen gottebenbildlich seien? S. Z., Zürich

Nicht als autonomes Individuum, sondern als Mensch in Gemeinschaft mit dem anderen Menschen sind wir Gott ebenbildlich. Wenn sich zwei Menschen lieben, sieht man das Dazwischen nicht. So ist auch die Gott-Ebenbildlichkeit eine geistliche Wirklichkeit. Sie wird durch ein Wort geschaffen und ebenso auch beschädigt. Die neidische Schlange macht Gott in den Herzen der Menschen zum Lügner und Tyrannen. Durch den Sündenfall ist die Gemeinschaft gestört, aber nicht zerstört. Gott unternimmt alles, um zu uns wieder Kontakt zu erhalten. Wenn ich meinem Mitmenschen Böses antue, störe ich die Gemeinschaft zwischen mir und Gott. Es macht aus mir einen Menschen im Minus. Alle Religionen schützen das Leben des Nächsten. Vergossenes Blut schreit zu Gott, wie bei Kain und Abel. Aber bereits ein Schimpfwort gegen den Nächsten erfüllt den gleichen Tatbestand, wie Jesus in der Bergpredigt mahnt. Und wer seinem Schuldner den Mantel nicht lässt, ermordet ihn. Kein Mord kann Gott gefallen. Das gilt für Gewalt mit Berufung auf Gott. Und gehört denen ins Stammbuch geschrieben, die sich hinter einem Wirtschaftssystem verstecken.

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