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Heiliger Bimbam

19.04.2016 68 Reax
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Sterben. Gut gemacht.

Sinnvoller leben mit Roland Diethelm, Pfarrer in Zürich.

Was für einen Tod soll ich mir und meinen Angehörigen wünschen? E. D., Pfungen ZH

Schnell, schmerzlos, überraschend, unmerklich soll er kommen, der eigene Tod: abends nichtsahnend einschlafen und morgens nicht mehr aufwachen. Ein langer schwerer Todeskampf ist für die Angehörigen und Pflegenden schwer erträglich und wir wünschen das nicht mal unseren Feinden zum Abschied. Wenn es ums Sterben geht, erhoffen heute die meisten Menschen den schnellen Tod. Das war nicht immer so. Über Jahrhunderte fürchteten unsere Vorfahren nichts so wie den plötzlichen Tod: unvorbereitet die letzte Reise antreten. Gerade für die Hinterbliebenen ist eine «angekündigte Überraschung» besser als eine totale. Man kann sich darauf einstellen, den Abschiedsschmerz teilen, sich seiner Liebe gegenseitig versichern. Und für den Sterbenden selber? Sicher tut es gut, seine Angelegenheiten selber ordnen zu können. Aber das ist nicht alles. Ich glaube, das eigene Sterben nimmt einen noch einmal in die Lehre. Lerne die Kontrolle über dich und dein Leben zu übergeben! Deinen Besitz in die Hände der Erben und deinen Nachruhm in die Herzen der Nachwelt. Überantworte dein bisher eigenes Leben ganz in die Hände Gottes. «In deine Hände befehle ich meinen Geist, denn du hast mich erlöst, du treuer Gott.»

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