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Heiliger Bimbam

19.04.2016 51 Reax
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Sühnetod

Sinnvoller leben mit Roland Diethelm, Pfarrer in Zürich.

Der Glaube an einen Sühnetod Jesu ist veraltet und sollte endlich aufgegeben werden. I. G., Kilchberg ZH

Dass Gott einen unschuldigen Menschen tot haben wollte, damit die Gerechtigkeit zwischen ihm und den schuldig gewordenen sündigen Menschen wieder hergestellt sei, ist nicht nur ein veralteter Glaube. Er beruht auf einem Missverständnis und  widerspricht dem Evangelium vom liebenden Gott, das Jesus verkündet hatte. Auf den Punkt brachte er das im Gleichnis vom verlorenen Sohn. Der Jüngere von zwei Söhnen lässt sich vom Vater den Erbvorbezug auszahlen, wandert aus und verprasst das Geld. Verarmt und voller Reue erinnert er sich an seinen Vater, kommt zurück und bittet, als Knecht angestellt zu werden. Der Vater nimmt ihn aber als vollwertigen Sohn auf und lässt seine Heimkehr wie die eines wieder gefundenen Verschollenen feiern. Dies missfällt dem älteren Sohn, der immer zu Hause gerackert hatte und nie ein Fest bekam. Beim sogenannten Sühnetod geht es genau um diesen Typ Mensch. Auch der ältere ist ein verlorener Sohn. Er ging der Freude des Vaters über den geretteten Verschollenen verloren. Für ihn ist Jesus gestorben. Der Mann aus Nazareth blieb Gott treu und dem Bösen gegenüber unschuldig. An seinem Schicksal erkenne ich Gottes Freude am Menschen.

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