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Heiliger Bimbam

05.08.2016 34 Reax
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Welt in Not

Sinnvoller leben mit Roland Diethelm, Pfarrer in Zürich.

Meine strenggläubige Arbeitskollegin sagt, das Böse müsse in unserer Welt überhandnehmen, um uns zu prüfen. W. A., Aarau

Dem Bösen wird auf verschiedene Weise gedient. Direkt mit verbrecherischen Taten, Ausbeutung oder Zerstörung von Vertrauen. Indirekt durch Vernebelung egoistischer Motive und Relativierung des angerichteten Schadens. Immer finden sich wohlklingende Begründungen. Denn das Böse will selbst nicht als böse erscheinen. Es zersetzt das Gute, desorientiert uns und macht uns zu seinen Mittätern. Besonders perfide wirkt es, indem es sich als gerechtfertigt und notwendig in Gottes Heilsplan darstellt. So zieht es in seinen Bann, macht zu fatalistischen Mitspielern und neutralisiert uns als Kämpfer für Gerechtigkeit. Auch hierin bewies der Erfinder der kosmischen Relativitätstheorie, Albert Einstein, untrüglichen moralischen Scharfsinn: «Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen.» Das Böse offenbart unser Inneres.

Es zwingt uns dazu, Partei zu ergreifen für Gottes gute Schöpfung. Streng ist der Glaube, der auf Gott als Verbündeten vertraut: Je mehr der Mensch das Böse tat, umso mehr liess Gott seine Gnade überfliessen. Fern sei es, deshalb mit den bösen Taten fortzufahren und Gott dadurch zu verspotten.

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