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M. Prix

14.11.2016 65 Reax
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Der jährliche Prämien-Schock

Stefan Meierhans: Kämpft für Konsumenten.

zvg

Die Krankenkassenprämien steigen in gleichem Mass wie der Ärger. Die Leute sagen es deutlich, und ich verstehe es gut. Wissen muss man: Die Prämien sind das Ergebnis einer Multiplikation aus den Preisen (Tarifen) für die ärztlichen Leistungen und Medikamente und der konsumierten Menge. Mein Beitrag ist, dass ich die Tarife der kostenintensivsten Leistungen der Grundversicherung überprüfe und meinen Teil leiste, um die Kostenentwicklung zu dämpfen. Deshalb sanken zum Beispiel die Spitaltarife um etwa eine halbe Milliarde und die Medikamentenpreise in dreistelliger Millionenhöhe. Das reicht nicht. Die Anzahl der konsumierten Leistungen – der Multiplikator – steigt viel schneller. Warum? Falsche Anreize sind ein Grossteil der Antwort. Ärzte und Spitäler werden umso besser vergütet, je mehr Untersuchungs- und Behandlungsschritte sie durchführen. Die Folge: Zu viele, auch unnötige Untersuchungen und Behandlungen. Da bin nicht ich, sondern ist die Politik in der Verantwortung. Wir brauchen Systeme, die die Möglichkeiten zur Mengenausweitung und Gewinnmaximierung kappen: Integrierte Versorgungssysteme, pauschale Vergütungen, das Festbetragssystem für Wirkstoffe bei Generika.

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