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M. Prix

05.09.2016 75 Reax
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Fliegen: Ein My günstiger

Stefan Meierhans: Kämpft für Konsumenten.

zvg

In Jubel ausbrechen muss deswegen aber niemand. Beispiel: Passagiere, die ab Zürich fliegen, werden neu 35 Fr. Gebühren statt 36.40 Fr. zahlen. Jahrelang hatten die Fluggesellschaften über die Gebühren geklagt. Eine Untersuchung meinerseits kam auch zum Schluss, dass die Gebührenverordnung des Bundesrates höhere Gebühren erlaubt, als das bei Monopolen der Fall sein sollte. Dringender Handlungsbedarf, so mein Fazit. Gestützt werden meine Forderungen durch den Jahresabschluss 2015 und das Halbjahresergebnis 2016: Der Flughafen schreibt Rekordgewinne. Nicht zuletzt, weil die bundesrätliche Verordnung erlaubt, dass die Flughafen AG einen grossen Teil der überhöhten Gewinne aus den Parkhäusern behalten darf. Ziel der Tarife ist jedoch, die Anreise mit dem ÖV zu fördern. Deshalb sollten diese Einnahmen den Kunden rückerstattet werden und nicht den Gewinn mehren. So fliesst das Geld in die Taschen der Investoren statt zurück an die Bürger. Das neue Gebührenreglement der Flughafen AG ist ein zaghafter Schritt in die richtige Richtung. Zielführender wäre es, die Berechnungsgrundlagen der Gebührenverordnung zu überarbeiten. Der Ball liegt bei der Regierung.

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