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M. Prix

03.10.2016 113 Reax
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Ist der öffentliche Verkehr zu teuer?

Stefan Meierhans: Kämpft für Konsumenten.

zvg

Das hängt davon ab, wen Sie fragen. Goldküsten-Millionäre haben möglicherweise eine entspanntere Sicht auf die Dinge als etwa Mittelstandsfamilien. Fakt ist, dass der ÖV seit Jahren gegenüber dem Privatverkehr in preislicher Hinsicht an Boden verliert. Und die Schere öffnet sich weiter. Die Bahnpreise im direkten Verkehr steigen nächstes Jahr um durchschnittlich 3%. Grund sind die Trassenerhöhungen des Bundes, die an die Kunden weitergegeben werden. Immerhin ist es mir gelungen, die Preiserhöhungen um 50 Mio. Fr. zu dämpfen. So bleiben wenigstens die GA-Nutzer für 2017 von starken Preiserhöhungen verschont. Die 9-Uhr Tageskarten zum Halbtax und die Multitageskarten konnten gerettet werden und begleitete Kinder – egal ob Familie oder nicht – können künftig günstiger fahren. Dennoch: Die Preise im ÖV kennen – genauso wie die Krankenkassenprämien – nur eine Richtung – die nach oben. Sie werden zunehmend auch für Menschen mit mittleren Einkommen zur Belastung. Deshalb muss man sich fragen, ob diese Entwicklung noch zielführend ist. Die Bahn selbst will sich fit trimmen – gut so. Aber auch die Politik muss mitmachen – denn leere Züge und Busse dienen niemandem – der Umwelt am wenigsten.

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