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M. Prix

19.04.2016 24 Reax
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Viren und Bakterien

Stefan Meierhans: Kämpft für Konsumenten.

zvg

Sie bringen uns in der Regel ins Spital. Teurer Spass! Die Krankenkassenprämien steigen und steigen: im Durchschnitt 4 Prozent dieses Jahr. Sie steigen seit Jahren doppelt so schnell wie unser Bruttoinlandprodukt und 5-mal (!) so schnell wie unsere Löhne. Deswegen müssen die Kosten endlich unter Kontrolle kommen. Leider läuft es nicht so wie gewünscht: Seit 2012 gilt für die Spitäler ein neues Abrechnungssystem mit Pauschalen pro Fall. Dieses System soll für bessere Preise und mehr Wettbewerb bei hoher Qualität sorgen. In den ersten Jahren seit Einführung sah man aber eher das Gegenteil: Die Kosten stiegen unvermindert weiter. Nun zeichnet sich langsam eine Trendwende ab: Die Fallpreise beginnen zu fallen. Weil einzelne Kantone, vor allem aber einzelne Kliniken beginnen, sich wie im Wettbewerb zu verhalten. So hat unlängst die Genolier-Gruppe angekündigt, die Tarife pro Fall auf 9000 Franken zu senken, was gut 500 Franken unter den typischen Fallpauschalen der öffentlichen Nicht-Universitätsspitäler sowie anderer Klinikgruppen liegt. Offenkundig kann eine Privatklinik auch mit diesem Preis noch gut leben. Das bestätigt, was ich schon lange festgestellt habe: Die jetzigen Tarife sind zu hoch. Runter damit!

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