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Sex am Abend

13.07.2016 49 Reax
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«Ich hatte erst drei Mal Sex. Nun quält mich die Neugier, ob ich eigentlich gut im Bett bin»

Caroline Fux ist Psychologin und Co-Autorin der Bücher «Guter Sex» und «Was Paare stark macht».

 

Ich bin in eine junge Frau an unserer Schule verliebt. Das Problem ist, dass bald Sommerferien sind und ich sie dann nicht mehr regelmässig sehe. Wie soll ich mich verhalten? Soll ich es ihr erst in den Sommerferiensagen? Jonas (19)

Schieb dieses Gespräch nicht zu lange auf, denn vermutlich ist es einfacher, diese junge Frau «zufällig» im Gang zu treffen und anzusprechen, als sie privat in den Ferien zu kontaktieren. Sei dir allerdings bewusst, dass viele Leute verständlicherweise überfordert sind, wenn sie plötzlich auf ein unerwartetes Liebesgeständnis reagieren sollten. Wenn du also dem Mädchen einfach so aus dem Nichts sagst, dass du in sie verliebt bist, ist sie vermutlich überrumpelt und weiss wohl nicht wirklich, was sagen. Denn so schön die Vorstellung auch wäre: Die wenigsten Beziehungen fangen so an, dass das Gegenüber auf ein plötzliches Liebesgeständnis mit «Ich liebe dich auch heimlich und innig» reagiert und dann verschwindet ihr beide in den Sonnenuntergang. Lass das Gespräch also etwas offen und mach zum Beispiel die nahenden Sommerferien zum Thema, statt ihr sofort dein Herz zu Füssen zu legen. Du könntest dieser Frau beispielsweise sagen, dass du es bedauerst, dass du sie wegen der Sommerpause nun eine Weile nicht mehr siehst und sie fragen, ob sie auch während der Ferien mal etwas unternehmen möchte. Steigt sie darauf ein, hast du die Bestätigung, dass auch sie einen Schritt auf dich zumachen möchte. Blockt sie ab, dann kannst du dich zurückziehen, ohne dich zu weit auf die Äste hinausgewagt zu haben.

Ich hatte erst drei Mal Sex. Es waren jeweils One-NightStands. Ich habe mich nie getraut, zu fragen, wie es für diese Frauen war, weil das doch peinlich ist. Aber mich quält die Neugier und auch eine gewisse Angst, ob ich eigentlich gut bin im Bett. Oliver (27)

Guter Sex entsteht aus dem Moment und einem gelungenen Zusammenspiel zwischen den Beteiligten. Es geht also nicht einfach darum, irgendwelche geheimen Supertricks abzuspulen, sondern darum, präsent zu sein und auf den andern und seine Bedürfnisse liebevoll und kreativ zu reagieren. Diese Abstimmung sollte laufend passieren und nicht erst, wenn die Begegnung vorüber ist. Weiter braucht es auch einfach eine Portion Glück, dass sich das, was man selber gern bekommt und gibt, mit dem ergänzt, was die andere Person geben und erleben möchte. Beobachte deine Partnerin und reagiere auf ihre Wünsche, erlaube dir aber auch, dich fallen zu lassen, wenn sie die Handelnde ist. So ist die Chance am grössten, dass beide Lustvolles erleben.

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