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Sex am Abend

05.10.2016 207 Reax
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«Sind Geschichten über Frauen mit Sugar Daddys echt? Mir scheint das Prinzip sinnvoll»

Caroline Fux ist Psychologin und Co-Autorin der Bücher «Guter Sex» und «Was Paare stark macht».

 

Ich stolpere in letzter Zeit immer wieder über Angebote von und Artikel über Frauen, die einen Sugar Daddy haben oder suchen. Sind diese Geschichten wirklich echt? Prinzipiell scheint mir das eine sinnvolle Verbindung. Meiner Erfahrung nach haben Frauen von sich aus wesentlich weniger Interesse an Sex als Männer, und sie verschaffen sich durch Sex gezielt Vorteile. Da ist es doch ehrlicher, wenn man das von Anfang an zugibt. Olivier (58)

Das Sugar-Baby-System beflügelt die Fantasie von Männern und Frauen, weil es dort um Dinge geht wie zügellosen Sex, ein Leben im Luxus und Spiele mit Macht, Status und Erotik. Um diesen Reiz wissen auch Erotikanbieter und Medien, die diese Themen dann entsprechend prominent verkaufen. Entsprechende Beziehungen mag es zwar durchaus geben, es sind aber Vorsicht und gesunder Menschenverstand gefragt, wenn es darum geht, wie häufig und glamourös solche Verbindungen in der Realität sind. Ein anderes heikles Thema ist deine Idee, dass Frauen angeblich von sich aus weniger Interesse an Sex haben und diesen primär für ihre Zwecke instrumentalisieren. Diese Haltung transportiert im Grunde genommen nichts anderes als die Idee, dass schlussendlich jede Frau tief in ihrem Herzen eine Prostituierte ist. Dieses Klischee ist nicht nur abwertend, es ist einfach  auch falsch. Genauso wie es falsch ist zu sagen, dass Männer immer nur das eine wollen und ausschliesslich mit ihrem Penis denken. Diese pauschalen Angriffe aufs andere Geschlecht werden meist dann ins Feld geführt, wenn sich Männer und Frauen in ihren sexuellen Wünschen nicht finden und man lieber zu einem Rundumschlag ansetzt, als sich der Tatsache zu stellen, dass Sexualität etwas Komplexes ist und dass es Einsatz und Kreativität braucht, dafür zu sorgen, dass er allen Beteiligten Spass macht. Schaden tun solche Denkmuster schlussendlich allen.

Ich bin erst 14 und habe schon ganz viele Dehnungsstreifen am Bauch und an meinen Beinen. Ich bin die Einzige in meinem Freundeskreis, die das hat. Was habe ich falsch gemacht und wie gehen sie weg? Tina (14)

Viele junge Leute sind überrumpelt, wenn sie Dehnungsstreifen bekommen. Sie entstehen bei Mädchen und übrigens auch bei Jungs während der Pubertät und in den Wachstumsphasen aber relativ häufig. Du hast also nichts falsch gemacht und bist auch nicht allein damit. Ob und wie viele Streifen jemand bekommt, ist genetisch bedingt. Verhindern lassen sie sich leider nicht komplett, allenfalls kann man durch Massagen zur Durchblutungsförderung ihr Auftreten verlangsamen. Die gute Nachricht ist, dass die Streifen mit der Zeit verblassen.

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