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TV-Kritik

08.08.2016 13 Reax
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Ulk mit Hymnen

Jürg Ramspeck schaut genau hin.

Assortiert zum beherrschenden Thema der nächsten Wochen bot der WDR mit «Von Udo Jürgens bis Whitney Houston» eine Sendung über «die grössten Sport-Hymnen» an. Ein interessantes Unterfangen. Der Sport will ja seine Leistungen nicht nur in Tabellen, sondern auch in Verklärung festgehalten wissen. Leider waren in der Sendung keine Hymnen zu hören. Gerade der vielleicht schönsten, «One Moment In Time» von Whitney Houston 1988 an der Eröffnung der Olympischen Spiele in Seoul, waren nur ein paar Takte gegönnt. Es bemächtigte sich des Themas die Furcht, es schalte der Zuschauer um, wenn man ihm mehr als zehn Sekunden Konzentration auf die eigentliche Sache zumutet. So wurde in anderthalb Stunden pausenlos dazwischengeredet, eingeblendet und Ulk getrieben, worauf sich Jürgens, Grönemeyer, Nannini, Bocelli usw. zu einem stampfenden Klangorkan verwoben. Über den wurde hymnisch gegrölt.

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