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22.02.2017 250 Reax
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Pädophile Patres «teuflisch»?

Wie Seidenkönig Andi die Welt sieht.

In kirchlichen Schulen, Heimen, in der Sakristei und im Pfarrhaus missbrauchen Ordensleute und Kleriker die Kinder ihrer Gläubigen. Lange Zeit schützte die kirchliche Omerta die Täter. Aber immer öfter brechen Opfer das Schweigen. Gerade erschüttert der Bericht des Freiburgers Daniel Pittet. Der Kapuziner-Pater, der Pittet missbraucht hat, sitzt gemütlich und ein bisschen reuig in einem Kloster. Seine Oberen hatten ihn jahrelang mit Versetzungen geschützt. Sie wurden so zu Komplizen eines Kinderschänders. Pittets Buch ist mit einem Vorwort des Papstes sanktioniert. Die Heiligkeit bezeichnet die pädophilen Verbrechen als «teuflische Opfer». Er «bittet demütig um Verzeihung». Der damals zuständige Chef des Kapuzinerordens, bis gerade eben Mitglied im kirchlichen Gremium, das pädophile Übergriffe verhindern soll, sagte im «Blick»: «Wir dachten nicht, die Sache ziehe solch weite Kreise.» Das spricht nicht von Einsicht. Und wenn der Katholik Nummer eins den Teufel bemüht, könnte das auch als Absolution für pädophile Priester genommen werden. Und die groben Pöbeleien von Hardcore-Katholiken und Evangelikalen in meiner E-Mail-Box erlauben zusätzlich Zweifel an der Reformfähigkeit der Kirchen. Amen.

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