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15.02.2017 156 Reax
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Gefährliche Erdbeeren

Wie Seidenkönig Andi die Welt sieht.

Die Goldgräberstädte im Westen der USA sind längst Geisterstädte, Trümmer und Wüste. Das blüht auch vielen Frucht- und Gemüseanbaugebieten in Südeuropa und Afrika. Nicht die mies bezahlten Erntearbeiter sind vom Goldfieber besessen, der Virus wird aus Europa eingeschleppt. Die «Genussbürger», die im Winter Erdbeeren und ganzjährig Avocados auf dem Tisch haben wollen, verwüsten ganze Landstriche. Gerade jetzt sind die Erdbeeren in den Auslagen aller Grossverteiler. Sie schmecken wie durchgekaute Pappe, aber sie sind rot und verführerisch. 300 000 Tonnen pro Saison werden in Andalusien produziert. Dort sinkt alljährlich der Grundwasserspiegel des Naturschutzgebietes Donana. Die Erdbeeren brauchen viel Wasser. Umweltschützer sprechen von Wasserraub. Die Nahrung für die Zugvögel, die in der Donana Station machen, wird knapp. Ähnlich ist die Situation auf den Avocadofarmen in der Provinz Limpopo in Südafrika (gemäss «Die Zeit»). Avocados sind im Trend. Ein Kilo braucht 1000 Liter Wasser, ein Kilo Salat 130 Liter. Der Wasserspiegel der Flüsse sinkt und sinkt. Liebe Goldgräber, wie wäre es mit einheimischen Erdbeeren im Juli. Sie sind frisch und schmecken nicht nach Pappe.

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