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Viel Stutz

25.05.2016 312 Reax
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Bio-Baumwolle ohne Bio

Wie Seidenkönig Andi die Welt sieht.

Sie trennen ihren Müll, zahlen ihre Putzfrau korrekt und essen keine Steaks vom aussterbenden Thunfisch. Sie zelebrieren Nachhaltigkeit und setzen diesen Sommer immer öfter auf Bio-Baumwolle. Verschiedene Waren- und Textilhäuser bedienen sie und andere Kunden mit grüner Mode zu erschwinglichen Preisen.

Schön? Zu schön. Was grün etikettiert ist, ist längst nicht immer biologisch und nachhaltig. Die Baumwollproduktion kann die Bedürfnisse der Gutmenschen nicht decken. Vier Fünftel der weltweit angebauten Pflanzen sind gentechnisch verändert. Gerade ein Prozent der Welternte ist Bio. Trotzdem, die eskalierende Nachfrage wird mit einer Reihe kreativer Marken «befriedigt». Knapp die «Hälfte dieser Bio-Kleider» hat nur geringe Anteile biologischer Baumwolle. Beispielsweise die «Better Cotton Initiative», die bei H&M grün daherkommt, aber Gentechnik und Pestizide toleriert. Genau wie «Organic Exchange Blended». Dieses Label mischt fünf Prozent Bio-Baumwolle zum konventionellen Garn, publiziert die «NZZ». Die H&M- und die C&A-Kundinnen könnten sich getäuscht fühlen. Bio beinahe ohne Bio? Klever. Aber wollen wir den grünen Etikettenschwindel?

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