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Viel Stutz

04.05.2016 280 Reax
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Die Stadt, unsere Puffmutter

Wie Seidenkönig Andi die Welt sieht.

Hat Zürich ausgelacht? In den Bankenburgen ist die Stimmung mies und aus den Nobelherbergen werden die Gäste reihenweise in Handschellen abgeführt.Halb so schlimm. Christine Seiler, SP-Gemeinderätin, rettet Zürich aus der Depression. Die Genossin will ein städtisches Bordell. Die Huren sicher nicht, die Freier noch viel weniger. Aber das verordnete Puff soll die Arbeitsbedingungen der Prostituierten  «selbstverwaltet und im Kollektiv» nachhaltig verbessern. Das Volk darf auch an Lust, Laster und horizontal gute Laune denken. Die vergrämten Stadtväter und -mütter geben die städtische Puffmutter. Der oberste Polizist motiviert seine Mannen mit Nahkampf-Training. Gesundheit und Umwelt verteilt subventionierte Pariser mit Stadtwappen und Tirggel-Geschmack. Tabufreie Feldarbeit in Sachen Syphilis, Gonorrhö und HIV bleibt Puffmutter-Chefsache. Der Vorsteher des Sozialdepartements beweist an der Kasse des Stadtpuffs einnehmendes Wesen. Schöne Bordell-Landschaft, aber nur im feuchten Traum. Die Stadt Zürich wird nicht zum Freudenhaus. Auch der schwer «subventionierte» Strichplatz in Altstetten ist keine heisse Meile. Wen wunderts.

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