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19.04.2016 371 Reax
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Extra-Vergine: „schmieriges Geschäft“

Wie Seidenkönig Andi die Welt sieht.

Wenn die Novembernebel die Schweiz verhängen, beginnt in Südeuropa die Olivenernte. Die besten Oliven, kalt gepresst, geben Olivenöl-Extra Vergine. Das ist Medizin und Genuss.  Kein Wunder, dass die Schweizer Bevölkerung pro Nase 1,6 Liter im Jahr konsumiert, Tendenz steigend. Miese Noten für die Schweizer Gourmets. Was sie mit kultischem Eifer über Pilze und Rinderlenden träufeln, ist nicht jungfräuliches Öl, sondern Gepanschtes mit dem Duft ausgetragener alter Turnschuhe.  „95 Prozent aller Extra-Vergine-Öle sind gar keine“, sagt Andreas März, Chefredaktor der Wein- und Olivenölzeitschrift Merum in der «NZZ» am Sonntag. Ordentliche Oliven, ordentlich gepresst, sind simpel zu teuer. Und unsere Grossverteiler?  4.30 koste das billigste Extra-Vergine in der Migros, informiert die NZZ. Die Migros sagt, ihr Produkt „entspreche dem schweizerischen Lebensmittelgesetz“.So wird es sein.  Schmieriger Etikettenschwindel ist nicht neu. 2013 schreibt saldo: „Das Etikett sagt nur wenig aus über die tatsächliche Qualität.“ Die Lage ist ernst. Wo bleibt der Genuss, wenn die Schweizer Gourmets einen alten Turnschuh nicht von grasig duftendem Extra-Vergine-Olivenöl unterscheiden können? 

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