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06.07.2016 425 Reax
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Glyphosat: Tod auf dem Teller?

Wie Seidenkönig Andi die Welt sieht.

Manipuliert der Agrargigant Monsanto die Schweiz und ganz Europa? Verdrängen schläfrige Konsumentinnen und Konsumenten den Tod auf dem Teller?

Der Unkrautvertilger Glyphosat ist, so die Weltgesundheitsorganisation WHO, nicht nur bei intensiv produzierenden Landwirten beliebt. Glyphosat ist auch ein Krebserreger. Die EU und der Schweizer Bundesrat bleiben cool. Brüssel hat gerade die Zulassung von Glyphosat um weitere 18 Monate verlängert. Die Schweizer Landesregierung will über eine Studie prüfen, welche Auswirkungen Glyphosat auf Mensch und Tier hat. Das kann dauern.

Schneller waren die Grossverteiler Migros und Coop. Seit diesem Jahr verkaufen beide aus Nächstenliebe keine glyphosathaltigen Herbizide mehr. Schützt das Konsumentinnen und Konsumenten? Beschränkt. Der Unkrautvertilger ist auch bei den Kartoffeln und dem Kotelett dabei. Der Tod auf dem Teller ist ein stiller Gast.

Ach ja, der «Spiegel» meint: «Nur durch ein Glyphosatverbot werden konventionelle Bauern sich sicher nicht auf traditionellen Ackerbau besinnen.» Das deutsche Magazin plädiert für eine Pestizid-Abgabe. Gute Idee. Abgaben statt Subventionen – eine neue Erfahrung für Schweizer Bauern.

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