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Viel Stutz

19.04.2016 195 Reax
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Grabschen tabu

Wie Seidenkönig Andi die Welt sieht.

Der Schmutzige Donnerstag tagt. In den katholischen Landesteilen beginnt die Fasnacht. Eine Larve im Arm, Musik auf den Strassen, Rausch, Besäufnis und handfeste sinnliche Freuden auf Zeit, das ist es, was Fasnächtlerinnen und Fasnächtler mit glücklichen Träumen durch das triste Restjahr bringt.

Nach Köln ist das Vergangenheit. Seit Sylvester stehen Asylbewerber im Verdacht, organisiert geklaut, gegrabscht und vergewaltigt zu haben. Dass bei vielen Massenveranstaltungen Diebesbanden und sexuelle Belästigungen gang und gäbe sind, blendet die orchestrierte öffentliche Empörung aus. Gute Zeiten für Rassisten und Sittenwächter.

Damit die «Schande von Köln» nicht auch Luzern ins Verderben stürzt, hat das Gesundheits- und Sozialdepartement der Stadt rechtzeitig vor der Fasnacht einen Knigge für Asylbewerber publiziert. «Körperkontakt findet nur zwischen Personen statt, die sich kennen, und es müssen beide einverstanden sein», erfahren die «Wüstlinge» aus dem Morgenland.

Gelten diese Regeln auch für die Ureinwohner aus dem Abendland? Schon profilieren sich Guggen als Bürgerwehr. Nicht nötig. Mit Knigge ist die Fasnacht nicht mehr als ein Folklore-Beitrag für die SRG.

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