Finde den folgenden Gegenstand beim Surfen auf Blickamabend.ch und gewinne tolle Preise!
Suche starten
Du hast den Gegenstand gefunden! Klicke auf Mitmachen und nehme am Gewinnspiel teil.
Mitmachen

Viel Stutz

12.10.2016 595 Reax
teilen
teilen
66 shares

«Lebendig gehäutet»

Wie Seidenkönig Andi die Welt sieht.

Sie sind jung oder ewig jung. Sie tragen Pelz auf der Zürcher Bahnhof-strasse, beim Gesellschaftlichen in St. Moritz, New York oder Paris. Sind die Dämchen mit tierischem Sexappeal endlich auf dem Weg ins gesellschaftliche Abseits? Die NZZ schreibt im Oktober vor einem Jahr: «Der Pelz wird vor allem aus China, Nordeuropa und Polen importiert. Die Tiere werden oft in Käfigen auf Gittern gehalten und nicht selten mit einem Prügel geschlagen und bei lebendigem Leib gehäutet.» Eine gute Vorgabe für edles Design?

Eine Deklarationspflicht sollte für die Schweiz tiergerechtere Haltung fördern. Nur, mahnte der Zürcher Tierschutz, werde diese Vorschrift nur mangelhaft umgesetzt. PKZ Women, Globus und Jelmoli wurden kritisiert. Nicht vergeblich. Gerade gibt Globus bekannt, man werde dieses Jahr keine Echtpelze mehr anbieten. Modissa, so die NZZ, will nur noch Schweizer Rotfuchs verkaufen. PKZ und Jelmoli «schränken ihr Pelzsortiment ein».

Die Migros-Tochter Globus hat sich Zeit gelassen. Andere Bekleidungshäuser brauchen offenbar längere Bedenkzeit. Schade. Nur wenn Pelz von Anbietern und Konsumentinnen geächtet wird, werden Zuchttiere nicht mehr lebendig gehäutet.

teilen
teilen
66 shares
Wie findest du den Artikel?

Unsere Leser empfehlen

Meist gelesen

Bilder des Tages