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Viel Stutz

19.04.2016 511 Reax
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Millionen Schusswaffen

Wie Seidenkönig Andi die Welt sieht.

Eine Ordonnanz-Pistole und drei Tote, ein Familiendrama. «Ein neues Gesetz macht Corinne Rey-Bellet, ihren Bruder und ihren Partner nicht wieder lebendig», sagt die Mutter der Skirennfahrerin. «Aber es könnte helfen, solche Taten in Zukunft zu verhindern.»

CVP-Boss Darbellay dagegen kann nicht ohne Armeewaffen im Haus: «Es geht doch nicht, dass wir unsere Soldaten, die zur Not ihr Leben für das Land opfern, kriminalisieren.» Seit 1847 opfern Schweizer Soldaten ihr Leben nicht mehr für unser Land.

Nach den Terroranschlägen von Paris will die EU das Waffenrecht für die Schengen-Staaten verschärfen. Noch ist nichts beschlossen. Aber schon laufen die helvetischen Schützenverbände Amok. Die EU will den Online-Handel verbieten, Ordonnanzwaffen sollen nicht nach Hause genommen werden, und der Käufer einer Waffe muss sein Bedürfnis nachweisen.

Das hört sich vernünftig an. Die Schweizer besitzen 2,3 bis 4,5 Millionen Schusswaffen, schätzt der «Tages-Anzeiger». Das Blatt spricht von wenig Schiessereien, aber überdurchschnittlich vielen Familienmorden mit Selbstmord. Schweizer Soldaten verwechseln das Gewehr im Schrank hin und wieder mit der Licence to kill. Ist das christlich, Herr Darbellay?

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