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Viel Stutz

05.10.2016 166 Reax
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«Strip» im Ständerat

Wie Seidenkönig Andi die Welt sieht.

Haben sinnliche Begierden und fallende Textilien, ein Strip gar, etwas mit solider Politik zu tun? Am Tiber kann das sein. Ende der Achtziger punkteten die italienischen Grünen im Parlament mit Cicciolina. Die Abgeordnete führte ihren Wahlkampf vorweg mit nackten Titten. Die Diva der «Perversion»-Show machte sich für allerhand Menschenrechte stark. Die Italiener billigten ihr verschiedenste Berufungen zu. So souverän sehen das die Schweizer Kantonsvertreter an der Aare nicht. 2016 wollte Heidi Gmuer, die Bundeshauskorrespondentin der ehrwürdigen «NZZ», auf der Tribüne des Ständerats mit nackten Schultern tätig werden. Keine Spur von einem Strip. Doch lic. phil. Gmuer musste das Stöckli räumen. Geschockt vergassen die Ständerätinnen und Ständeräte prompt ihre Arbeit. Die Kommission tagte und verfasste umgehend ein neues Sittenmandat. Hemd, Krawatte und Veston sind festgeschrieben. Nur Journalisten können sich die Krawatten sparen. Nackte Schultern sind den Frauen streng untersagt. Und die sparsame textile Realität auf unseren Strassen? Damit uns weitere Polit-Perversion-Shows erspart bleiben, propagiere ich ein Burka-Gebot für den Ständerat.

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