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Viel Stutz

19.04.2016 264 Reax
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Waffen vor Menschenrecht

Wie Seidenkönig Andi die Welt sieht.

In Genf residiert das Internationale Komitee vom Roten Kreuz IKRK und schützt «weltweit Leben und Würde» der Kriegs- und Konfliktopfer. Bei Genf residiert auch – neben anderen saudischen Potentaten – Prinzessin Latifa Bint Fahd Bin Abdulaziz al-Saud in einer 57-Millionen-Villa.

Das IKRK ist nett für unser Image. Die innigen Kontakte mit den Saudis sind gut für die Kasse.

Unsere Geschäftspartner aus Mekka haben allerdings ihre eigene Vorstellung von Menschenrechten. Gerade wurden 47 Personen hingerichtet. Der kritische Blogger Raif Badawi wurde bis jetzt mit 50 Stockhieben «zur Raison» geprügelt. Der Schweiz ist das nicht egal. Simonetta Sommaruga hat die Frau des Bloggers empfangen. Nach der Massenhinrichtung riet unsere Regierung der Region zur Deeskalation.

Deeskalation ist überhaupt unser Ding. Im letzten Jahr lieferte die Schweiz für 5,5 Mio. Fr. Munition und Ersatzteile in den Golfstaat. Für weitere 550 Mio. verkauften wir Waffensysteme und militärische Güter – etwa «Trainingsflugzeuge». Der Deal war schon bewilligt, als Saudi Arabien mit einem Waffenausfuhrverbot belegt worden war.

Bern hat unsere Gesetze flexibel ausgelegt. Bern hat die Menschenrechte ignoriert.

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