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Wirtschaftslexikon

13.01.2017 129 Reax
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USR III

Daniel Kalt, UBS-Chefökonom Schweiz.

Bisher gab es in der Schweiz bei der Unternehmensbesteuerung eine Zweiklassengesellschaft. Sogenannte «Statusgesellschaften» wurden in Kantonen mit einem supertiefen Gewinnsteuersatz bevorzugt. Ordentlich besteuerte Unternehmen – typischerweise Schweizer KMU – entrichten hingegen Steuern von bis zu 24% ihres Gewinns. Auf internationalen Druck muss die Schweiz die Steuerprivilegien für Statusgesellschaften abschaffen und alle Firmen mit demselben (ordentlichen) Satz besteuern. Dies macht unser System gerechter. Für viele Kantone bedeutet dies aber, dass sie den ordentlichen Gewinnsteuersatz senken müssen, um zu verhindern, dass die bevorzugten Statusgesellschaften mitsamt Arbeitsplätzen ins Ausland abwandern. Und hier setzt die am 12. Februar zur Volksabstimmung kommende Unternehmenssteuerreform an. Mit ihr werden die Kantone neue Möglichkeiten bekommen, um steuerlich attraktiv zu bleiben. Zum Beispiel, indem Firmen Ausgaben für Forschung vom steuerbaren Gewinn abziehen können, oder indem eine Patentbox eingeführt wird. Mit der Steuerreform legen wir den Fokus auf die Förderung von Innovationen und damit einem Bereich, bei dem wir als Wirtschaftsstandort Schweiz Weltspitze sind und auch bleiben wollen. Nur so können wir Tausende gut bezahlte, qualifizierte Arbeitsplätze im Land halten.

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