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Kuss auf den Mund: Eine liebevolle Geste oder doch ein Übergriff?

Stars machen es vor: Sie küssen Kinder direkt auf den Mund. Ist das angebracht? «Blick am Abend» äussert sich dazu.

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Nicht alle finden es gut, Kinder direkt auf den Mund zu küssen. play
Nicht alle finden es gut, Kinder direkt auf den Mund zu küssen. Getty Images

Pro, das sagt Autor Attila Albert:
Was gibt es Schöneres, als einem Menschen, den man liebt, einen Kuss zu geben? Und das gilt auch für kleine Menschen. Ein Kuss auf den Mund ist eine zärtliche Geste, voller Intimität und Vertraulichkeit. Wer da gleich eine sexuelle Note hineinlesen will, sagt vor allem etwas über sich selbst: Was ich denk und tu, trau ich andern zu. Kinder haben ein feines Gespür, was angemessen ist, und verantwortungsvolle Erwachsene respektieren das natürlich. ­Ansonsten gilt: Küsst mehr, auch eure Kinder, und macht nicht aus jeder Selbstverständlichkeit ein neues Problem.

Kontra, das sagt Praktikantin Anina Payer:
Ein Kuss auf den Mund ist nicht nötig. Eine Umarmung oder ein Wangenkuss genügen, um Zuneigung auszudrücken. Hat ein Kind je Nein zu einer autoritäreren Person gesagt? Eltern, die ihr Kind küssen wollen, sollen das tun – solange ihr Kind damit einverstanden ist. Je nachdem, wie nah man einander steht, reicht eine andere liebevolle Geste völlig aus. Das Alter, in dem sich das Kind befindet, ist auch zu berücksichtigen: Ein Teenie zum Beispiel schämt sich oft, von Mami und Papi einen Kuss auf den Mund zu bekommen. Das muss man akzeptieren.

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