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Randgruppe Englands: Die Welt des Punk

«Anarchy in the UK» von den Sex Pistols kam am 26. November 1976 in Grossbritannien heraus.

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Vorläufer des rohen Sounds gab es genug: The Sonics, The New York Dolls, The Who, The Kinks. Aber erst die Sex Pistols zündeten den Knaller. Nach dem Release der Platte liessen sie sich am 1. Dezember 1976, angestachelt vom Moderator Bill Grundy, live in der Sendung «Today» hinreissen, «shit» und «fuck» zu sagen. Die Packerinnen im EMI-Presswerk in Hayes weigerten sich, die Single versandfertig zu machen. Alle Radiosender kippten «Anarchy in the UK» aus dem Programm. Spitzen-PR für eine Bewegung, die alles ablehnte, was netten Menschen heilig ist – Staat, Kirche, saubere Kleidung – und den Sex-Pistols-Sänger John Lydon selbst, der sich nun Johnny Rotten («verrottet») nannte. Der Jugend gefiel das, auf den Plätzen in ganz England rotteten sich Iro­kesenschnitt-Träger zusammen, von den Passanten als «Abschaum» beschimpft. Noch 2011 baute Designer Jean Paul Gautier Punkelemente in seine Kreationen ein, die Anti-Attitude war längst zur Mode verwässert. Heute halten sich wohlhabende Madames in zerrissenen Jeans und Nieten-Taschen für cool und rebellisch.

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