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Golden Globes aus Los Angeles: 1500 Flaschen Moët, Trophäen und Trump-Witze

«La La Land» ist mit sieben Trophäen der grosse Gewinner der Golden Globes. Der Schweizer Animationsfilm «Ma vie de courgette» ging leer aus.

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US-Moderator Jimmy Fallon hat in seiner Eröffnungsrede bei den Golden Globes gleich mehrfach den künftigen US-Präsidenten Donald Trump auf die Schippe genommen. Unter anderem machte er sich lustig darüber, dass viele Stars Trumps Amtseinführungsfeier meiden wollen.

Trump kriegt sein Fett weg

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Jimmy Fallon führte durch die Verleihung.

Die Hauptfigur in der Komödie «Florence Foster Jenkins» sei die schlechteste Opernsängerin aller Zeiten gewesen, sagte der Talkmaster in Beverly Hills. «Und selbst sie hat es abgelehnt, bei Donald Trumps Amtseinführung aufzutreten.»

Die Verleihung sei «einer der wenigen verbleibenden Orte, an denen Amerika das direkte Wahlergebnis würdigt», scherzte Fallon über die Tatsache, dass Hillary Clinton trotz knapp drei Millionen Stimmen mehr wegen des Wahlsystems verlor. Zuschauer bräuchten sich aber nicht über eine korrekte Auszählung zu sorgen, sagte Fallon weiter. «Alle Ergebnisse wurden zertifiziert von (der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft) Ernst und Young und Putin.»

 

Auch Meryl Streep, die für ihr Lebenswerk ausgezeichnet wurde, hielt eine engagierte Rede gegen Trump. «Wenn die Mächtigen ihre Position benutzen, um andere zu tyrannisieren, dann verlieren wir alle», sagte die Schauspielerin. Die eindrücklichste Szene des Jahres sei für sie nicht in einem Film gewesen, sondern als Trump in einer Wahlkampfrede die Bewegungen eines körperlich Behinderten nachgeäfft habe. «Dieser Instinkt, andere zu demütigen, zieht sich in den Alltag von uns allen.»

Preisregen für «La La Land» mit Emma Stone und Ryan Gosling. play
Preisregen für «La La Land» mit Emma Stone und Ryan Gosling. imago/ZUMA press

«La La Land» räumt ab

Abräumer der Golden Globes ist ganz klar «La La Land»! Sieben Mal war die Musical-Romanze nominiert, und sieben Mal hat sie auch gewonnen. Trefferquote: 100 Prozent!

 

Der Streifen von Regisseur Damien Chazelle gewinnt den Golden Globe als beste Filmkomödie. Emma Stone und Ryan Gosling wurden für ihre Hauptrollen im Film ausgezeichnet.

Schweiz geht leer aus

Der Regisseur Claude Barras gewinnt mit seinem Animationsfilm «Ma vie de Courgette» Preis um Preis. (Archivbild) play
Der Walliser Regisseur Claude Barras war mit seinem Animationsfilm «Ma vie de Courgette» nominiert. KEYSTONE/OLIVIER MAIRE

Der Animationsfilm «Ma vie de Courgette» des Walliser Regisseurs Claude Barras geht bei den Golden Globes leer aus. Ausgezeichnet wurde stattdessen die Disney-Produktion «Zootopia». Doch schon die Nomination des Animationsfilms galt als Sensation. Noch nie in der über 70 Jahre währenden Geschichte des Wettbewerbs war ein Schweizer Regisseur nominiert. Zudem war die schweizerisch-französische Produktion der einzige Animationsfilm von ausserhalb der USA.

Die Konkurrenz erwies sich aber für den Film über den kleinen Waisenjungen Courgette als zu hart: Nebst «Zootopia» waren unter anderem auch «Moana», ebenfalls ein Disney-Film, sowie «Sing» von Universal nominiert.

Immerhin: Noch bevor er in der Deutschschweiz überhaupt in die Kinos kommt - Startdatum ist der 16. Februar - gilt «Ma vie de Courgette» zudem laut Swiss Films schon als der erfolgreichste Schweizer Animationsfilm. Er wurde bereits in rund 50 Länder verkauft. Allein in Frankreich sahen den Film seit Oktober über 600'000 Kinogänger.

«The Crown» und Atlanta» beste Serien

«The Crown» und «Atlanta» wurden als beste Serien des Jahres ausgezeichnet. «The Crown» erzählt die Geschichte der britischen Königin Elisabeth II. und gewann den Preis als beste Drama-Reihe. «Atlanta» handelt von einem ziellosen jungen Mann, der zum Manager seines rappenden Cousins wird. Die Produktion gewann den Golden Globe als beste Comedy-Serie.

Die seit 1944 vergebenen Golden Globe Awards sind die wichtigsten Filmpreise nach den Oscars und gelten als Stimmungstest für diese. Über die Gewinner entscheidet eine Gruppe von knapp 100 internationalen Journalisten, die seit langem in Hollywood arbeiten. (SDA/gru/bau)

Gewinner der Golden Globes 2017

Bestes Filmdrama: «Moonlight»

Beste Komödie/Musical: «La La Land»

Bester Schauspieler in einem Filmdrama: Casey Affleck («Manchester by the Sea»)

Beste Schauspielerin in einem Filmdrama: Isabelle Huppert («Elle»)

Bester Schauspieler in einer Komödie/Musical: Ryan Gosling («La La Land»)

Beste Schauspielerin in einer Komödie/Musical: Emma Stone («La La Land»)

Bester Nebendarsteller: Aaron Taylor-Johnson («Nocturnal Animals»)

Beste Nebendarstellerin: Viola Davis («Fences»)

Beste Regie: Damien Chazelle («La La Land»)

Bestes Drehbuch: Damien Chazelle («La La Land»)

Beste Filmmusik: Justin Hurwitz («La La Land»)

Bester Filmsong: City Of Stars, Justin Hurwitz aus «La La Land»

Bester Animationsfilm: «Zootopia»

Bester nicht-englischsprachiger Film: «Elle» (Frankreich) 

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