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Sie sind noch nicht ausgestorben: Diese bösartigen Krankheiten können wieder ausbrechen!

Die Tage werden kälter und unser Körper anfälliger für fiese Viren. Einigen davon kannst du glücklicherweise mit einer Impfung entgegen wirken. Höchste Zeit also, das Impfbüechli auf seine Aktualität zu prüfen. Hier sind einige der schlimmsten Krankheiten aller Zeiten und die Toten, die sie gefordert haben.

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1. Die Spanische Grippe.

Zwischen 1918 und 1920 forderte das Virus rund 50 Millionen Todesopfer. Besonders auf junge Menschen zwischen 20 und 40 Jahren hatte es das Virus abgesehen. Das Todesurteil für Erkrankte war aber meist nicht die Grippe, sondern die anschliessende Lungenentzündung. Eigentlich gilt das Virus als ausgestorben, doch in den Hochsicherheitslabors der US-Seuchenschutzbehörde wurde der mörderische Keim vor einiger Zeit wieder zum Leben erweckt.

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gettyimages/NYPL/Science Source

 

2. Die Schweinegrippe.

Wie die saisonale Grippe wird sie durch Tröpfcheninfektion, also beim Husten oder Niesen übertragen sowie über kontaminierte Flächen. Die Symptome sind sehr ähnlich, allerdings leiden Schweinegrippe-Patienten zudem verstärkt unter Magen-Darm-Problemen. Schätzungen zufolge erlagen bereits rund 580’000 Menschen der fiesen Grippe, gegen die man sich aber impfen kann.

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gettyimages/PhotoAlto/Matthieu Spohn

 

3. Masern.

Die Masernviren werden durch Husten oder Niesen sowie indirekt über kontaminierte Oberflächen übertragen. Ungeschützte Menschen jedes Alters können sich damit anstecken, deshalb wird die Impfung mit zwei Dosen wärmstens empfohlen. Mit dem Virus ist nicht gut Kirschen essen: Im Jahr 2015 suchte Berlin eine riesen Masernepidemie heim, ein Kleinkind ist im Februar sogar an Masern gestorben. Ein weiterer Fall passierte im Jahr 2014 in Deutschland: Max erlag dem Kampf gegen die Masern und starb mit 19 Jahren an den Spätfolgen des Virus. Wäre er nicht von ungeimpften Kindern angesteckt worden, könnte er heute noch leben.

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Keystone/Urs Flueeler

 

 

4. Malaria.

Übertragen wird die Tropenkrankheit durch Mücken. Die Biester stechen vorallem abends und nachts zu. Die Krankheit macht sich mit über 38°C Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Muskelschmerzen und gelegentlich mit Erbrechen und Durchfall bemerkbar. Jedes Jahr fordert die Krankheit so ca. eine halbe Million Menschenleben. Gegen Malaria existiert keine allgemeine Impfung. Jedoch werden je nach Destination präventive Medikamente empfohlen oder Medikamente für die Selbstbehandlung mitgebracht werden.

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gettyimages/Tim Flach

 

5. Die Vogelgrippe.

Nach wie vor ist die Vogelgrippe in vielen Regionen weltweit präsent. Geflügehaltende sollen deshalb ihre Bestände schützen und auf Symptome der Vogelgrippe achten. Erste Symptome treten meist zwei bis 14 Tage nach Ansteckung auf und machen sich durch schwere grippeähnliche Beschwerden bemerkbar. Es kommt zu hohem Fieber, Husten, Atemnot, Halsschmerzen und in mehr als der Hälfte der Fälle zu Durchfall, seltener auch zu Erbrechen und Bauchschmerzen. Im weiteren Verlauf der Erkrankung entwickelt sich meist eine Lungenentzündung, die zu Lungenversagen und schliesslich zum Tod führen kann.

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gettyimages/Karen Moskowitz

 

6. Ebola.

Der aktuelle Ebola-Ausbruch hat Ende 2013 in Guinea begonnen und sich dann auf Liberia und Sierra Leone erstreckt. Bisher sind rund 28'100 Menschen erkrankt und fast 11‘300 verstorben. Am 3. September 2015 ist Liberia von der WHO zum zweiten Mal für Ebola-frei erklärt worden. Ebola wird nicht so einfach übertragen wie ein Schnupfen oder eine Grippe. Für eine Infektion braucht es Körperkontakt zu einer bereits erkrankten Person. Konkret: mit deren Blut, Speichel, Urin, Exkrementen, Erbrochenem, Schweiss oder Sperma.

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Keystone/CDC/Science Photo Library

 

7. SARS.

Das Schwere Akute Respiratorische Syndrom (SARS) ist eine Infektionskrankheit. Es wird angenommen, dass der Erreger beim Handel mit wildlebenden Tieren erstmals auf den Menschen übertragen wurde. SARS kann aber auch von Mensch zu Mensch übertragen werden. Die Zeit von der Ansteckung bis zur Erkrankung umspannt in der Regel 2 bis 10 Tage. Die Symptome sind diffus und ähneln denen einer saisonalen Grippe. Charakteristisch ist die Entzündung der Lunge, in schweren Fällen gefolgt vom Tod durch das Versagen lebenswichtiger Organe.

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gettyimages/xPACIFICA

Sind Sie im Falle einer Masernepidemie geschützt?

Machen Sie jetzt den Risiko-Check oder lassen Sie Ihren Impfstatus in einer Arztpraxis oder Apotheke prüfen. Stopp-Masern-Tag 6. November.

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