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Weitspucken und Taubenschiessen: 9 Sportarten, die tatsächlich mal olympisch waren

Im antiken Griechenland wurden Olympische Spiele abgehalten, um die Götter zu erfreuen. In der Neuzeit dienen die Spiele eher der Völkerverständigung. Die Organisatoren waren bei manchen dieser ausgestorbenen Sportarten so kreativ, dass wir uns schon fast ein Comeback wünschen!

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1. Unterwasserschwimmen

Nur Schwimmen? Langweilig, dachten sich die Organisatoren 1900 in Paris und erfanden das 200-Meter-Unterwasserschwimmen. Dabei ging es darum möglichst lange und weit unter Wasser zu schwimmen.

2. Hindernisschwimmen

Im selben Jahr fand auch diese ausgeklügelte Sportart statt: Teilnehmer mussten 200 Meter in der Seine schwimmen, über Boote klettern, an einer Stange empor klettern und unter Schiffen hindurchtauchen.

3. Tauziehen

Von 1900 bis 1920 gehörte das Kräftemessen ganze sechs Mal zum Leichtathletik-Programm.

4. Weitspucken, Sackhüpfen und Tonnenspringen

Als die Spiele 1904 in St. Louis, USA stattfanden, glichen einige Disziplinen mehr einem Kindergeburtstag als einer seriösen Sportveranstaltung. So konnten sich Sportler im Tonnenspringen messen: Ein Hindernislauf, bei dem man alle 50 Meter kopfüber durch Fässer die an Seilen aufgehängt waren, springen musste. Auch das Tabak-Weitspucken und Sackhüpfen gehörte dazu.

5. Weitsprung für Pferde

1900 in Paris fand tatsächlich ein olympischer Hoch- und Weitsprung Wettbewerb für Pferde statt. Der beste Teilnehmer sprang 6,10 Meter über einen Wassergraben. Der Weltrekord für menschliche Solo-Springer liegt im Vergleich aktuell bei unglaublichen 8,95 Meter und wurde 1991 in Tokio erreicht.

6. Pistolen-Duell

1906 duellierten sich die Teilnehmer sogar mit Pistolen. Geschossen wurde auf Schaufensterpuppen mit Zielscheiben auf der Brust.

7. Bergsteigen

Die letzte Goldmedallie ging in die Schweiz: Das Ehepaar Hettie und Günter Dyhrenfurth gewannen den Preis für ihre wissenschaftlichen Expeditionen in den Himalaya. Die verwandte Disziplin Klettern soll in den nächsten Sommerspielen in Tokyo (2020) übrigens wieder ins Programm aufgenommen werden.

8. Taubenschiessen

Klingt brutal? War es auch. 1900 liess man in Paris knapp 300 Tauben fliegen die es zu treffen galt. Gewonnen bei dem blutigen Ereignis hat der Belgier Leon de Lunden mit 21 Treffer bei nur zwei Fehlschüssen.

9. Kraulen (für Matrosen)

Die Matrosen auf den Kriegsschiffen im Hafen von Piräus wollten 1896 nicht nur zuschauen, sondern auch selbst teilnehmen. Deshalb wurde kurzerhand ein eigener Kraul-Wettbewerb über 100 Meter ins Leben gerufen. Nur drei Seefahrer nahmen Teil – der Gewinner war am Ende beinahe eine Minute langsamer als der Gewinner des regulären Wettbewerbs. Ahoi!

 

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